Zu Christi Himmelfahrt startete eine Schar DUC-Taucher zum traditionellen Antauchen von Nürnberg in Richtung Löbejüner Steinbruchkesseln bei Halle/Saale. Vier Tage Sonne pur ließen von Anfang an Urlaubsstimmung aufkommen. Durch den kühlenden Wind unterschätzten wir aber am Anreisetag die Kraft der Sonne und zogen uns teilweise heftigen Sonnenbrand zu. Aus Fehlern klug, achtete jeder an den übrigen Tagen auf ausreichenden Sonnenschutz und Flüssigkeitszufuhr.

Die Tage wurden mit einem ordentlichen Frühstück an langer Tafel ein- und mit Grillen am Abend ausgeläutet.

Im Gegensatz zu den Außentemperaturen zeigten sich alle drei Tauchkessel mit 6 bis 7 Grad bei 15 Metern von ihrer „frischen“ Seite. Aber auch 30 Minuten reichten, um die Unterwasserlandschaft, Flora und Fauna zu erkunden.

Neben Spiel von Licht und Schatten hatte jeder Kessel seine eigenen Reize. Große Schwärme von Rotfedern und Barschen sowie ein paar prächtigen Hechten im von der Basis aus leicht zu erreichenden ersten Kessel.

Wer mit Vertrauen und etwas Klettergeschick den Abstieg zum mittleren Kessel bewältigte, hatte die Chance auf Störe. Wer nicht weiß, wie die aussehen, findet unten in den Bildern einen mit markanter flachen Schnauze.

Der dritte Kessel hatte zwar nur einige Fische, dafür aber die beste Sicht und einen großen Krebsbestand.

Alles in allem ein gelungener Start in die neue Tauchsaison!