Wie in jedem Jahr gab es auch heuer verwunderte Blicke und leises Getuschel bei den übrigen Fahrgästen, als unsere in Neopren gewandete und mit Flossen bewaffnete Truppe das Schiff in Kehlheim bestieg. Ein paar spaßige Bemerkungen unsererseits - „Wir wissen mehr als Sie!“ - taten ihr Übriges.

Der Wettergott meinte es wirklich gut mit uns! Bei strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen brachte uns das Schiff in gut 40 Minuten stromaufwärts bis zum Kloster Weltenburg. Den Zusammenfluss von Donau und Altmühl, dem heutigen Main-Donau-Kanal, konnte man leicht übersehen. Ganz im Gegensatz zur Befreiungshalle auf dem Michelsberg und dem imposanten Donaudurchbruch mit seinen bis zu 80m Höhe steil aufragenden Felsen.

Gruppenfoto, kleines Stückchen Fußweg und schon waren wir am Einstieg. Verglichen mit dem letzten Jahr führte die Donau fast einen Meter mehr Wasser (siehe Fotos vom Donauschwimmen 2015). Damit war der Einstieg nicht ganz so bequem. Der Start erfolgte etwas rasanter und wir mussten beim Ausweichen etwas mehr in die Flossen treten.

Nichtsdestotrotz konnten wir das Sich-Treiben-Lassen genießen, Späße machen sowie den Wanderern und Bootsfahrern Hand- und Flossengruß rüberschicken. Einen kurzen, aber kräftigen Regenguss konnten wir unbeeindruckt über uns ergehen lassen. Nasser ging nicht.

Nach einer guten Stunde waren wir wieder zurück in Kehlheim. Raus aus dem Wasser, rein in trockene Sachen und auf zum Essen in die Altstadt, wo wir im Biergarten diesen Tag entspannt ausklingen ließen.