Am Wochenende vom 12. bis 14. Oktober fand das alljährliche Abtauchen unseres Vereins statt. Als Location haben wir uns dieses Jahr den Geiseltalsee ausgesucht. Mit einer durchschnittlichen Anfahrzeit von ca. 3,5 Stunden liegt dieser in der Nähe von Halle und ist gut erreichbar. Die Tauchbasis Geiseltalsee von Mark Debertshäuser selbst befindet sich direkt am See. Anrödeltische und Füllmöglichkeiten sind direkt vor Ort. Also einfach Flasche füllen lassen, anrödeln und zu einem gemütlichen Tauchgang im Geiseltalsee abtauchen.

Erwarten tun einen dann ausgedehnte Pflanzen- und Algenfelder, Hechte, Barsche und Krebse. Da es sich um einen ehemaligen Braunkohletagebau handelt, gibt es auch Baumgruppen unter Wasser die mittlerweile gut mit Dreikantmuscheln bewachsen sind.

Der Geiseltalsee entstand aus dem 1993 stillgelegten Braunkohletagebau. Die vier Seen, die sich bis 2003 gebildet hatten, flossen 2008 zu einem gemeinsamen See zusammen. Die Flutung ist seit 2011 abgeschlossen. Mit ca.7,3 km Länge, 3,5 km Breite und 78 m Tiefe ist der Geiseltalsee der größte künstliche See Deutschlands.

Interessanterweise wird der Wasserstand des Sees über ein Flutungsrohr reguliert. Dieses Rohr mit ca. 3 m Durchmesser ist über verschiedene Pumpwerke mit der Saale verbunden. Einige mutige DUCler nutzen dieses in ca. 10 m Tiefe befindliche Rohr, um sich im 'Überflug' zu versuchen.

Ebenfalls gab es die Möglichkeit, die Tauchausrüstung von anderen DUClern auszuprobieren. Vorausgesetzt Größe und Statur passen. Wenn man nun noch einen Tauchlehrer dabei hat, kann man glatt einen Trockentauchkurs durchführen. So kam es, dass an diesem Wochenende die Trockentauchgemeinde des DUC um die Zahl zwei erhöht wurde. Danke Jürgen!

Neben dem Taucherischen kam auch das Gemütliche nicht zu kurz. Abends saß man in gemütlicher Runde und ließ neben einem ordentlichem Essen (Bud´s Spencer Pfanne sei Dank ;-)) den Tag Revue passieren.

Am Sonntag nachmittag war sie dann zu Ende, die Tauchsaison 2018. Wir freuen uns auf 2019.